Bewertung: InterContinental Berlin

Nicht die Bahn, sondern Berlin. Das Interconti sollte es wieder sein.

Blick aus Suite #502

Nachdem in letzten Jahr längst nicht alles rund lief, bot man mir für den nächsten Besuch das Upgrade in eine Junior-Suite an.

Reward Nights

Nun habe ich mich recht kurzfristig entschieden, die Innotrans zu besuchen. Diese Messe ist gewaltig. Zwei Wochen vor Beginn sind natürlich fast alle Hotels ausgebucht oder signifikant teurer. Das IC Berlin rief rund 400€ pro Nacht auf. Dank eines großzügigen Punktekontos buchte ich zwei Rewards-Nächte für je 35.000 Punkte. Guter Gegenwert. Leider hat man bei Rewards-Nächten keine Möglichkeit, Frühstück oder Club hinzuzufügen – das geht nur gegen Cash im Hotel.

Lage

Das Intercontinental Berlin hat jetzt nicht die beste Lage. Es fährt eine Buslinie vor dem Hotel, bis zur nächsten S-/U-Bahn-Haltestelle ist es schon ein 10 min Fußmarsch. Um das IC herum ist nicht viel Spektakuläres (außer dem Zoo) – erst recht nicht kulinarisch.

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Check-In

Da kurz vor zwölf Uhr die Junior-Suite noch nicht fertig war (Check-In ist ab 15 Uhr), erhielt ich einen Gutschein für die Marlene-Bar. Das fand ich sehr nett. Des Weiteren könnte ich als Anbassador zwischen 1.000 Punkten oder einem (weiteren) Gutschein für die Bar wählen: Die Bar sollte man sich abends ruhig einmal anschauen, meine Wahl fiel somit auf den Gutschein.

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Später erhielt ich eine SMS, dass die Suite bezugsbereit ist. Es erwarteten mich weitere Anbassador-Annehmlichkeiten: eine große Mischung Trockenfrüchte, Obst und Pralinen, sowie zwei kleine Fläschchen Wasser.

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Junior-Suite

Die Junior-Suite hat einen kleinen Eingangsbereich unmittelbar daran schließt der Wohnbereich. Leider steht dort ein Schlafsofa als Couch. Das Schlafzimmer hat eine gute Größe, der Kleiderschrank dürfte ruhig größer ausfallen. Das Bad hat einen schön großen und beleuchteten Spiegel.

Ich verneige mich vor demjenigen, der die Klimaanlagen (Wohn/Schlaf) so eingestellt bekommt, dass er es als angenehm empfindet – eine Vorgabe der Zieltemperatur suchte ich vergebens.

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Toilette mitten im Bad.
Spa/Club

Das Hotel bietet ein kleines Fitnesscenter, einen relativ großen Pool und Whirlpool kostenfrei an. Unverständlich finde ich, dass die Nutzung der Sauna 15€ kostet. Happig sind auch in diesem Bereich die Getränkepreise – da denke ich gerne an die Hyatt-Häuser, bei denen im Spa-Bereich Wasser mit Zitrone zur freien Verfügung steht.

Für den Club hätte ich 70€ pro Tag (ohne Ambassador 90€) zahlen müssen, inkl. Minibar und Sauna. Das hat sich für mich nicht gelohnt, somit habe ich hier dankend verzichtet.

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Der Pool hat eine gute Größe.
Fazit

Ich war mir nicht sicher, ob ich dem Intercontinental Berlin nochmals eine Chance geben soll. Ich denke, dass ich zur messefreien Zeit ein anderes Hotel gewählt hätte, vielleicht das 25hours im Bikini. Mit dem IC werde ich jedenfalls nicht mehr warm.

8 Gedanken zu „Bewertung: InterContinental Berlin“

  1. In dieser Ecke von Berlin bin ich gerne im Pullman, auf der anderen Strassenseite.Upgrade von Junior Suite auf Deluxe Suite öfters am WE (wg. ACCOR Gold?).Wichtig für +1 +0,5 der Pool und die includierte Minibar.Sehr nettes Personal.Das Palace ist auch eine Alternative, werde ich noch testen.

    1. Das Palace sieht von außen schon sehr wild aus, erinnert mich irgendwie an die ollen Schuppen am Strip in Vegas (Circus Circus, Sahara).. hehe..

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