3 Gewinnt: 3 Buchungsoptionen für bezahlbaren Luxus

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Über drei Buchungsoptionen buche ich die meisten meiner (Luxus-) Aufenthalte. Dies ist keine Anleitung, wie Ihr mit Nichts in die Luxushotels kommt, aber eine Hilfestellung, wie Ihr mit weniger Einsatz mehr bekommt!

Häufig genug funktioniert dies gut mit Statusprogrammen: Günstige Aktionen nehmen wir mit, um die gesammelten Punkte später in teuren Hotels einzutauschen. Aber es geht auch anders:

1. Virtuoso

Virtuoso habe ich über YHBU entdeckt. Es ist großartig: verfügbar sind Hotels, Kreuzfahrten, Touren etc. pp. – purer Luxus!

Normalerweise hat man hier einen persönlichen Reiseberater an der Hand. Ihr schreibt ein Virtuoso-Reisebüro (per Mail) an und dieses macht Euch dann Angebote. Es gibt auch die Möglichkeit, direkt online zu buchen: classictravel.com. Zuletzt hatte ich mit dem deutschen Reisebüro Cube Travel auch hervorragenden und sehr schnellen elektronischen Kontakt.

Der große Vorteil der Virtuoso-Buchungen ist, dass man Benefits erhält, die meist nur den Top-Statusinhabern der jeweiligen Kette vorbehalten sind:

  • Frühstück für 2 Personen
  • Gutschein für Essen (z.B. Dinner) oder Spa, meist ~100 USD
  • Early Check-in/Late Check-out
  • Upgrade um mindestens eine Kategorie

Hierfür zahlt man meist die normale Tagesrate, die auch über die hoteleigene Website zu zahlen ist. Bei Virtuoso-Buchungen sammelt man auch Punkte bei dem jeweiligen Programm – im Gegensatz zu einer Buchung über einen Drittanbieter.

Ich habe meinen statuslosen Aufenthalt im Park Hyatt Seoul mit diesen Annehmlichkeiten versüßt (Benefits bei Virtuoso). Sofern Ihr bereits einen Status besitzt, wird im Hotel beides anerkannt: Status-Benefits und Virtuoso-Benefits (z.B. Park Hyatt Vienna).

Neben zahlreichen Hyatt und Intercontinental findet Ihr auch die Top-Hotelketten Four Seasons, Mandarin und Aman bei Virtuoso.

2. Statusprogramme & BRG

Um Status-/Loyalitäts-Programme dreht sich dieser Blog des Öfteren – und womit? Mit Recht!

  • Zum einen geht es um das möglichst effiziente Sammeln von Punkten, um diese in hochpreisigen Hotels oder zu stark nachgefragten Zeiten einzulösen.
  • Zum anderen machen wir von den teils sehr generösen Best Rate Garantien (BRG) Gebrauch.

In letzter Zeit habe ich, dank Hyatt Diamond, häufig in Hyatt-Hotels übernachtet. Aufgrund des Top-Status (bis 02/2017: Diamond) gab es zahlreiche Benefits. Wer die realistische Möglichkeit sieht, bei (mindestens) einer Hotelkette den höchsten Status zu erreichen, sollte dies in Betracht ziehen: Im Endeffekt spart man gutes Geld (z.B. Club-Zugang, freie Minibar, …).

Durch Mitnahme diverser Promos kann man fix viele Punkte ansammeln. Diese Punkte löst man dann ein, um hohen Cash-Beträgen aus dem Weg zu gehen. So habe ich das Interconti Berlin während der Innotrans mit Punkten gebucht.

Den Nutzen der Best Rate Garantien habe ich schon einmal am Beispiel von Hyatt vorgestellt (BRG: Hyatt Style). Je nach Programm wird a) der günstigere Preis übernommen und b) weitere Rabatte gewährt:

  • IHG: Erste Nacht geschenkt – selbst bei Buchung von nur einer Nacht! Die BRG gilt jedoch nicht in China, HK, Taiwan.
  • Hyatt: Weitere 20% Preisnachlass
  • SPG: Weitere 20% Preisnachlass oder 2.000 Punkte
  • Hilton: Weitere 10% Preisnachlass
  • Accor: Weitere 10% Preisnachlass

Allerdings müssen diese BRG meist innerhalb von 24 Stunden nach einer erfolgten Buchung eingereicht werden. Ein guter Grund, stets die stornierbaren Raten zu buchen: So kann man bei einer BRG flugs neu buchen, die BRG einreichen und die alte Reservierung einfach stornieren.

3. hotels.com

hotels.com ist im Grunde nur eine von vielen Online Travel Agencies (OTA). Es gehört zu dem großen Expedia-Konzern. Im Gegensatz zu weiteren Anbietern wie booking.com, Expedia etc. pp bietet hotels.com ein interessantes Feature:

Hotels.com Rewards. Es ist so schlank wie simpel: Nach jeder 10. Nacht gibt es 1 Bonusnacht. Die Bonusnacht hat den Durchschnittswert der vorigen zehn Nächte.

Zudem bietet hotels.com ständig Promo-Aktionen, bei denen gute Angebote zu finden sind. Leider zählen Promo-Nächte nicht immer als Rewards-Nächte.

Ein weiterer interessanter Punkt ist die Preisgarantie. Auf dem Papier erscheint diese sehr generös (z.B. Preisgarantie gilt bis zum Tag vor dem Check-in), ausprobiert habe ich diese jedoch noch nicht.

Fazit
  1. Bei der Suche nach einem tollen Hotel schaue ich mich zuerst bei Trivago oder Tripadvisor um.
  2. Dann checke ich bei Virtuoso, ob mein Hotel der Wahl dort zu finden ist.
  3. Sofern das Hotel (2.) zu einer Kette gehört, sollte man sich bei dem Programm anmelden und die Punkte mitnehmen.
  4. Falls das Hotel nicht bei Virtuoso zu finden ist, muss man sich (3.) gut überlegen:
    Falls man keine realistische Chance auf einen Top-Status oder eine BRG sieht, dann ggf.:
  5. Buchung bei hotels.com, um nach 10 Nächten die Bonusnacht zu erhalten.

Et voilà.

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