USA Südwesten: Roadtrip in 2 Wochen

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Roadtrip in den USA, dazu noch im Südwesten?
Das kann doch jeder!

Roadtrip USA Südwesten

Richtig – und doch treffen wir auf Unvorhersehbares, das in keinem Reiseführer steht…

Start: LAX Airport

Die meisten Roadtrips durch den Südwesten der Staaten beginnen und enden hier: Los Angeles Airport. LAX. Alternativ wählen wir Las Vegas oder San Francisco.

Lufthansa First Class Boeing 747 Frankfurt – Los Angeles: Bewertung

Wir holen unseren Mietwagen direkt am Airport ab – das bedeutet allerdings, dass wir mit einem Bus (ähnlich den coolen Schulbussen) vom Flughafen direkt zu der Station gefahren werden.

Bei Alamo gibt es die Choice Line: Hier können wir uns aus diversen Cabriolets (gebuchte Klasse) unseren Mietwagen aussuchen. Wir lassen die ollen Cabrios beiseite. Ford Mustang sind wir beim letzten Mal schon gefahren, also fällt unsere Wahl auf den Chevy Camaro. Geiles Gefährt!
Der Vorteil der Choice Line: Wir können direkt am Auto ausprobieren, ob die Koffer hinein passen.

Wir verzichten auf ein installiertes Navi. Wir haben vorab sämtliche Karten in Google Maps offline verfügbar gemacht (simpler download). Das Smartphone koppeln wir mühelos über USB oder Bluetooth mit dem Auto. Die Karte sehen wir auf dem großen Display, die Ansagen kommen über das Radio.

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Google Maps offline. Funktioniert 1A.
Die ersten Tage: Los Angeles

Diese „Stadt“ ist riesig. Im Grunde ist es nicht einmal eine Stadt, am ehesten wohl mit dem Ruhrgebiet vergleichbar. Das müssen wir bei der Suche nach einem passenden Hotel/ Motel berücksichtigen.

Da die Parkgebühren in den meisten Hotels unbezahlbar sind (locker 50 Euro/ Nacht), buchen wir ein schickes Motel in Burbank: The Tangerine.

The Tangerine – das perfekte Motel in Los Angeles für einen Roadtrip: Bewertung

Wir aklimatisieren uns, besuchen das Petersen Automotive Museum und ein paar weitere Sehenswürdigkeiten, fahren tagsüber über den Pacific Coast Highway (PCH) zum Neptune’s Net und abends den Mulholland Drive entlang. Vor der „Abfahrt“ zum eigentlich Roadtrip laden wir den Wagen bei Walmart mit allerlei Nützlichem voll.

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Wichtig: Eine Kühlbox. Wir basteln uns aus zwei Trinkflaschen Kühlakkus. Für die Befüllung nehmen wir Crushed Ice, das es in jedem Motel für lau gibt. So ist die optimale Kühlung für einen ganzen Tag in der Wüste sichergestellt.

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Wiederverwendbare Kühlakkus
Palm Springs/ Joshua Tree National Park

Wir wählen ein Hilton Garden Inn. Das Hotel überrascht uns mit gutem Frühstück und tollem Pool! Als Ausgangsort, um sowohl Palm Springs [CA] als auch den Joshua Tree National Park zu erkunden, ist es eine sehr gute Wahl! Zudem ist es überaus günstig.

Passend für Palm Springs: Hilton Garden Inn Rancho Mirage – Erfahrung

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Auch im Joshua Tree NP: Kopfbedeckung nicht vergessen!

Absolut nicht zu empfehlen ist das Holiday Inn Express & Suites Twentynine Palms – Joshua Tree. Im Grunde ist der gesamte Ort nicht zu empfehlen. Vor der Reise dachte ich, dass es hier ganz gemütlich sein kann – kann es nicht. 29 Palms [CA] ist fies und derbe abgerockt.

Holiday Inn Express 29 Palms: Besser nicht. Bewertung.

Da wir von 29 Palms nach Las Vegas den Interstate meiden, fahren wir bereits ein Stück über die berühmte Route 66. Mehr oder weniger durch Zufall entdecken wir so das pittoreske Amboy.

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Sin City [NV]

Vegas Baby!

Auf dem Weg in die Hauptstadt des Glücksspiels und der schnell geschlossenen Ehen schauen wir uns das hübsche Kunstwerk Seven Magic Mountains an. Schön bunt passt es perfekt als Einstimmung.

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Wir übernachten sowohl im Wynn als auch im New York-New York. Beide Hotels bieten – jeweils auf ihre eigene Weise – perfekte Unterhaltung!

Wynn Las Vegas: Bewertung – das beste Hotel am Strip?

New York-New York Hotel Las Vegas: Bewertung

Das Neon Museum beherbergt viele alte Neon-Leuchtreklamen aus der guten, alten Zeit. Die Ausstellungsfläche ist zwar nicht riesig, aber ein Besuch ist absolut lohnenswert! Außerhalb der Hauptsaison können wir auch spontan und ohne Vorbestellung dorthin fahren.

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State Parks: Red Rock + Valley of Fire

Red Rock ist ein sehr cooler kleiner Park. Ich liebe die amerikanische Eigenart, stets einen Scenic Drive anzubieten. Wir fahren durch den Park und können an einem der vielen Parkplätze halten, falls wir uns etwas doch aus der Nähe angucken wollen (oder für ein nicht-verwackeltes Foto).

Valley of Fire ist stark! Auf dem Weg Richtung Osten sollte man unbedingt den Umweg durch den Park machen. Das lohnt sich! Die ach so tolle Wave ist allerdings.. hmm.. nicht so leicht zu finden/ sehen.

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Im Bild /nicht/ zu sehen: The Wave.
Lake Powell: Antelope Canyon + Horseshoe Bend

Das Örtchen Page [AZ] ist echt merkwürdig: Uns beschleicht das Gefühl, dass der gesamte Ort nur aus Motels besteht. Die Qualität lässt zwar zu wünschen übrig, doch dafür sind immerhin die Preise gesalzen. Schlechte Mischung. Wir entscheiden uns vorab für das Hyatt Place. Abends essen wir bei Nemo’s Fish & Chips. Lecker.

Hyatt Place Page/ Lake Powell: Bewertung

Wir stürzen uns in den Lower Antelope Canyon. Ich habe vorab recherchiert und befunden, das der Lower ausreichen muss.

Lower/ Upper Antelope Canyon: Die Qual der Wahl!

Den Horseshoe Bend sparen wir uns am nächsten Tag auf dem Weg zum Grand Canyon. Der Parkplatz ist stark belegt und wir empfinden keinen Spaß, uns hier wieder mit (zu) vielen Menschen den Platz zu teilen.

Grand Canyon National Park + Route 66

Wir starten morgens in Page und wissen noch nicht, ob wir in Williams [AZ] übernachten oder ob wir es weiter gen Westen schaffen. Die Lage in den Motels ist sehr entspannt. Die Preise auch.

Der Grand Canyon begleitet uns ab der Abbiegung in Cameron. Immer mal wieder erhaschen wir Ausläufer des Canyons (Little Colorado River). Den Aussichtspunkt der Navajo lassen wir allerdings passieren – der „Eintrittspreis“ ist es nicht wert.

Nachdem wir das Tor zum Grand Canyon NP passiert haben, bietet sich bereits der erste Aussichtspunkt: Desert View Watchtower. Wir sind sprachlos! Übrigens: Der Kaffee im Desert View Market and Deli ist wirklich gut – und stark. Das sind wir hier in den USA gar nicht mehr gewöhnt. Toll.

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Es schließen sich weitere, tolle Aussichtspunkte an. Bei den meisten halten wir an, um eben diese Aussicht zu genießen. Später kommen wir noch zum Visitor Center. Sowohl am Mather Point als auch am Yavapai Point ist die Hölle los. Die meisten Touristen stellen sehr merkwürdige Dinge an, um ein Selfie zu knipsen. Wir bewundern nochmals die Aussicht.

Da wir nicht zum Wandern hier sind, ist die Show auch relativ schnell wieder vorbei. Obwohl wir die langsamere Strecke über die Route 66 wählen, schaffen wir es am Abend bis nach Kingman [AZ]. Entlang der Route 66 ist der Untergang ganzer Städtchen im Südwesten gut zu beobachten. Ab und an tauchen nostalgische Orte auf, die wohl von Disney gestaltet und überzeichnet wurden.

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Das Motel 6 in Kingman West ist übrigens der Abgrund – passt ja irgendwie zu dem Besuch eines Canyons.

Überführung: Las Vegas/ Pahrump [NV]

Ja, auch reine Überführungsetappen gehören zu einem Roadtrip. Wir fahren früh in Kingman los und machen tagsüber nochmals in Vegas Halt. Das Parkplatzproblem lösen wir dank des Status (m life Gold): Kostenfreies Valet an jedem MGM-Hotel (z.B. Aria, Bellagio, New York-New York, …).

Abends checken wir im Holiday Inn Express Pahrump ein. Eines der wirklich besseren Holiday Inn Express.

Holiday Inn Express Pahrump: Das Tor zum Death Valley? Bewertung!

Death Valley National Park

Den Death Valley NP kennen wir bereits. Dennoch gehört er auf jede Roadtrip-Südwesten-Liste! Das Death Valley ist extrem beeindruckend. Es ist so ganz anders dort. Sehr brutal. Und sehr schön.

Als erstes steuern wir Dante’s View an. Von hier aus haben wir einen grandiosen Ausblick über das Death Valley. Die Temperaturen scheinen uns gar nicht so hoch, doch die Sonne brennt unerbittlich. Wir entscheiden uns (dennoch), mit geöffnetem Verdeck weiterzufahren: Wozu haben wir schließlich ein Cabrio gewählt?!

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Das Badwater Basin lassen wir aus. Den tiefsten Punkt haben wir beim letzten Mal besucht. Nichts besonderes. Dafür freuen wir uns um so mehr, wieder die Artist’s Palette zu befahren. Der Rundkurs bietet wunderschöne Ausblicke auf die bunten Felsformationen. Wir sind froh, dass wir an den meisten Stellen fast alleine sind.

Leider ist der Ubehebe Crater zu weit ab von unserer Route, da eine der Zufahrten (noch lange) gesperrt ist.

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So steuern wir Lone Pine an und fahren von dort parallel zu der Sierra Nevada nach Mammoth Lakes [CA] hinauf.

Günstig im Winter-Sportort Mammoth Lakes: Motel 6 – Bewertung

Yosemite National Park

Der Yosemite NP steht schon lange sehr weit oben auf unserer Liste. Wir werden dort gut zwei Tage verbringen und in Mariposa [CA] übernachten.

Zwei tolle Tage im Yosemite National Park

Das Motel Miners Inn hat gewiss schon bessere Tage gesehen. Am Abend erkunden wir das Örtchen. Leider müssen wir rund 300 Meter (!) mit dem Auto überbrücken, da es keinen Fußweg gibt. Die „Altstadt“ ist gut erhalten/ hergerichtet. Am Rand befindet sich ein tolles Diner, in dem wir an beiden Abenden essen: Happy Burger Diner.

Das Frühstück im Motel hat den Charme einer ganz schlimmen Jugendherberge. Wir flüchten.

Überführung: Mariposa – LAX

Zum Abschluss des Roadtrips durch den Südwesten fahren wir zurück nach Los Angeles. Die Strecke ist weder herausfordernd noch spannend und erst recht nicht weit. Gegen Mittag sind wir bereits wieder im Großstadtmoloch.

Wir stürmen noch einen Walmart, um die Koffer mit Süßkram vollzustopfen und geben dann unseren Wagen bei Alamo ab. Das geschieht so schnell, dass wir gar nicht wissen, wie uns geschieht – und zack sitzen wir wieder in dem Alamo-Bus zum Flughafen.

Fazit Roadtrip USA Südwesten

Natürlich können wir auf einem gut zwei-wöchigen Roadtrip durch den Südwesten nicht alles sehen – das ist auch nicht unser Anspruch.

Wir planen die meisten Etappen und Ziele so, dass wir nie gehetzt werden von unserer eigenen Planung bzw. von übersteigerten Ansprüchen.

Wir empfinden unsere Roadtrip-Gestaltung als sehr ausgewogen. Das meiste würden wir so wieder unternehmen.

Eva Air Royal Laurel Class B777 + B787 Los Angeles – Taipeh – Hong Kong

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